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Nürnberg

Nahrungsergänzungsmittel gehören für viele dazu

Ein Viertel der Deutschen hält die eigene Ernährung offenbar nicht für nährstoffreich genug. Einer Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg zufolge nehmen 24,7 Prozent täglich Nahrungsergänzungsmittel zu sich.

Dabei ist der Anteil bei Frauen mit 27,6 Prozent etwas höher als bei Männern (21,6). Befragt wurden im Auftrag der Zeitschrift «Apotheken Umschau» 1942 Menschen ab 14 Jahren, darunter 1000 Frauen.

Bei Älteren ist die Einnahme noch ausgeprägter: Von den 60- bis 69-Jährigen nimmt fast ein Drittel (29,1 Prozent) täglich Vitamin- oder Mineralstoffpräparate ein. Bei den Ab-70-Jährigen sind es sogar vier von zehn (39,6 Prozent).

Die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hat allerdings erst kürzlich wieder darauf hingewiesen, dass Nahrungsergänzungsmittel in der Regel überflüssig sind: Die Lebensmittelauswahl hierzulande sei so groß, dass sich der Nährstoffbedarf damit durchaus decken lässt. Auch von nährstoffangereicherten Nahrungsmitteln sei abzuraten: Deren gesundheitlicher Zusatznutzen könne oft nicht belegt werden.

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