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    Trier

    Nachbarn müssen starken Spiellärm nicht hinnehmen

    Die Nachbarn einer großen Freizeitanlage mit vielen Spiel- und Sportgeräten in Bitburg müssen den Lärm nicht hinnehmen. Das entschied das Verwaltungsgericht Trier.

    Begründet wurde die Entscheidung laut Mitteilung damit, dass es sich nicht um einen «herkömmlichen Kinderspielplatz» handele, der grundsätzlich in allen Baugebieten ohne Einhaltung bestimmter Lärmwerte zulässig ist. Im Gegenteil: Das Gelände käme einem Abenteuerspielplatz «sehr nahe» und daher müssten die für Wohngebiete geltenden Lärmwerte eingehalten werden.

    Geklagt hatten die Nachbarn einer 1700 Quadratmeter großen Freizeitanlage, die von der Verwaltung des Eifelkreises genehmigt worden war. Sie hatten ein Gutachten eingeholt, das die deutliche Überschreitung der zulässigen Lärmwerte aufzeigte. Das Gericht kam in seiner Beweisaufnahme ebenfalls zu diesem Ergebnis (Aktenzeichen: 5 K 47/10.TR). Es sei Aufgabe der Stadt Bitburg als Bauherrin, eine eingeschränkte Nutzung der Anlage bei der Genehmigungsbehörde zu beantragen, um die Einhaltung der Lärmgrenzwerte sicherzustellen, urteilte das Gericht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

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