Archivierter Artikel vom 02.02.2011, 20:20 Uhr

Nach Zugkatastrophe Streit um Sicherheit

Hordorf (dpa). Nach dem schweren Zugunglück in Sachsen-Anhalt gibt es neuen Streit um die Sicherheit auf ostdeutschen Schienen. Das Netzwerk Privatbahnen, ein Zusammenschluss von rund 20 privaten und kommunalen Güterbahnen in Deutschland erhob schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bahn als Netzbetreiberin. Das Staatsunternehmen habe in den vergangenen Jahren zwar Milliardenbeträge in Hochgeschwindigkeitsstrecken investiert, an vielen Orten sei die Infrastruktur jedoch auf dem Stand zu DDR-Zeiten geblieben, hieß es. Die Bahn nannte die Kritik «schlichtweg falsch und pietätlos».