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Sonneberg

Nach Unfall: Möller setzt auf Sportpsychologen

Nach dem tödlichen Unfall des Rodlers Nodar Kumaritaschwili bei den Winterspielen in Kanada setzt Silber-Fahrer David Möller auf professionellen Beistand.

Vorsichtig
David Möller mit seiner Silbermedaille von den Olympischen Winterspielen.

«Ich habe beschlossen, mit einem Sportpsychologen das Thema zu besprechen, um es richtig verarbeiten zu können», kündigte der 28 Jahre alte Rennrodler, der bei Olympia hinter Felix Loch Zweiter geworden war, auf seiner Homepage an. «Ich möchte nicht, dass irgendwann daraus eine Blockade entsteht.» Wenige Stunden vor der Eröffnung der Winterspiele war der 21 Jahre alte Georgier bei dem Unfall auf der Hochgeschwindigkeitsbahn von Whistler aus der Eisrinne katapultiert und gegen einen Stahlträger geschleudert worden. Für Kumaritaschwili kam jede Hilfe zu spät. Nach dem schrecklichen Unfall fanden die olympischen Rodel- Rennen auf deutlich verkürzter Strecke statt.

Unterdessen hat der Rodel-Weltverband FIL ein Spendenkonto zur Unterstützung der Familie des Georgiers eingerichtet. Die Familie des 21-Jährigen benötige dringend finanzielle Hilfe, da ihr Haus vor ein paar Jahren abgebrannt sei, teilte die FIL auf ihrer Homepage mit. Zwar habe die Familie vor allem mit der Hilfe ihres einzigen Sohnes begonnen, das Gebäude wieder aufzubauen. Das Haus sei aber noch längst nicht fertig. Der Weltverband überwies nach eigenen Angaben eine Soforthilfe in Höhe von 10 000 Euro an die Familie.

«Sportlich gesehen bin ich sehr zufrieden mit Olympia. Ich wollte mit einer Medaille zurückkehren und das ist mir gelungen», bilanzierte der zweimalige Weltmeister Möller. «Allerdings waren die Umstände alles andere als schön. Der Tod von Nodar Kumaritaschwili im Abschlusstraining hat uns alle sehr betroffen gemacht», erklärte der Thüringer.

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