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    Aalen

    Nach Anlaufproblemen noch 5:0 – Leipzig in der zweiten Runde

    Mit einer zunächst zähen, am Ende aber doch souveränen Vorstellung ist RB Leipzig in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

    Sportfreunde Dorfmerkingen - RB Leipzig
    Die Leipziger gaben sich gegen die Sportfreunde aus Dorfmerkingen keine Blöße.
    Foto: Daniel Maurer - dpa

    Der Fußball-Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer setzte sich zum Auftakt des Cup-Wettbewerbs mit einem 5:0 (1:0)-Sieg beim schwäbischen Sechstligisten SF Dorfmerkingen durch und feierte knapp eine Woche vor dem Bundesligaauftakt einen erfolgreichen Pflichtspielstart.

    Marcel Sabitzer mit einem Doppelpack zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit (4. Minute, 47.) sowie Timo Werner (56.), Yussuf Poulsen (59./Handelfmeter) und Naby Keita (65.) erzielten die Leipziger Tore vor 10 460 Zuschauern in der Ostalb-Arena in Aalen, wohin die Partie verlegt worden war. Dorfmerkingens Torwart Christian Zech, der für die Begegnung die Flitterwochen mit seiner Frau verkürzt hatte, hielt einen Foulelfmeter von Timo Werner (25.).

    Dorfmerkingen gelang es immerhin, ein zweistelliges Ergebnis zu verhindern, das war das Ziel des Verbandsligisten gewesen. Außerdem können sich die Amateure mit einer Pokal-Prämie von 115 000 Euro und zusätzlichen Zuschauereinnahmen trösten.

    Im Leipziger Tor stand Peter Gulacsi, den Trainer Ralph Hasenhüttl zum Stammkeeper gemacht hat. Abwehrchef Willi Orban lief erstmals als Kapitän anstelle des bisherigen Spielführers Dominik Kaiser auf. Hasenhüttl musste auf Top-Scorer Emil Forsberg, Diego Demme und Bernardo verzichten. Dafür stand Rechtsverteidiger Lukas Klostermann nach fast einjähriger Verletzungspause erstmals in einem Pflichtspiel auf dem Platz, ihr Pflichtspieldebüt gaben die Neuzugänge Bruma und Konrad Laimer im Mittelfeld.

    Laimer leistete sich gegen die Sportfreunde jedoch viele Fehler und wurde schon vor der Pause von Hasenhüttl ausgewechselt. Auch Innenverteidiger Dayot Upamecano trug mit mehreren Patzern dazu bei, dass vom „Vollgas“-Fußball, den Hasenhüttl gefordert hatte, zunächst nichts zu sehen war. Zwar führte im Mittelfeld Keita klug Regie, auch Poulsen sorgte für Gefahr und leistete bei Sabitzers frühem 0:1 die Vorarbeit. Es passte jedoch ins Bild, dass Dorfmerkingens Zech den Elfmeter von Werner hielt und die Gastgeber bei Kontern die RB-Abwehr mehrfach unter Druck setzten.

    Erst als nach der Pause bei Dorfmerkingen die Kräfte nachließen, hatte es RB zunehmend leichter und setzte nun häufiger seine bessere individuelle Qualität ein. Spätestens nach einer Stunde, als Sabitzer, Werner und Poulsen auf 0:4 erhöht hatten, war die Entscheidung gefallen.

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