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    Müssiggang neuer Biathlon-Chef – Ullrich bleibt

    Der neue Chef im deutschen Biathlon heißt wie erwartet Uwe Müssiggang. Der Deutsche Skiverband (DSV) bestimmte den 58-Jährigen auf seiner Klausur im schwäbischen Künzelsau zum alleinverantwortlichen Bundestrainer für Damen und Herren.

    Biathlon-Chef
    Uwe Müßiggang steht als Trainer von Biathlon-Damen und -Herren vor schweren Aufgaben.

    In Gerald Hönig und Ricco Groß stehen dem Medaillenschmied ab sofort zwei Weltcup-Disziplintrainer bei den Damen zur Seite. Bei den Herren komplettieren die Disziplintrainer Mark Kirchner und Fritz Fischer das neue DSV-Team. Der bisherige Männer-Bundestrainer Frank Ullrich wird sich in neuer Funktion verstärkt um die Nachwuchsförderung kümmern.

    «Mit Uwe Müssiggang haben wir einen der erfolgreichsten Bundesrainer überhaupt an der Spitze unseres gemeinsamen Biathlon-Teams», sagte DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller. «Ich denke, dass wir mit den Trainern, die wir ihm zur Seite stellen, eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Leuten gefunden haben», meinte er weiter. Zudem sei mit der neuen Aufstellung die alltägliche Trainingsarbeit vor allem in den Stützpunkten Ruhpolding und Oberhof sichergestellt.

    Auf Müssiggang wartet damit im kommenden Winter eine Herkulesaufgabe. Der Sachse muss nicht nur die im vergangenen Weltcup-Winter schwächelnden Herren um den dreimaligen Olympiasieger Michael Greis wieder auf Kurs bringen. Nach den Rücktritten von Kati Wilhelm, Martina Beck und Simone Hauswald steht zudem ein Neuaufbau im Damen-Bereich an. In Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner und Andrea Henkel hat Müssiggang hier aber immerhin noch zwei Erfolgsgaranten zur Verfügung.

    DSV-Präsident Alfons Hörmann hatte die Neuaufstellung des Trainerteams vor allem im Männer-Bereich nach den Olympischen Winterspielen in Kanada zur primären Aufgabe erklärt. Die deutschen Skijäger waren in den Bergen von Whistler erstmals seit 42 Jahren ohne Medaillen geblieben. In Zukunft wird Müssiggang auch bei Greis und Co. das letzte Wort haben. «Der Uwe gibt den Takt vor und alle anderen müssen sich danach richten», sagte Pfüller.

    In Fritz Fischer kehrt ein erfahrener Coach zum DSV zurück, für den sich auch Greis stark gemacht hatte. Der Nesselwanger hatte bereits vor den Winterspielen auf eine Rückkehr des Olympiasiegers von 1992 gehofft. Fischer war bis 2007 als Co-Trainer im Männer- Bereich tätig, die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Ullrich verlief aber nicht immer reibungslos. Zusammen mit Kirchner soll er die DSV-Jäger nun wieder flott kriegen. Der dreimalige Goldmedaillen-Gewinner hatte ihn 2007 abgelöst.

    Der 51 Jahre alte Oberhofer Hönig steht seit 2007 an der Seite von Müssiggang. Er löste Harald Böse ab, der 17 Jahre lang mit Müssiggang zusammen gearbeitet hatte. Mit Böse hatte Müssiggang 1991 die deutschen Skijägerinnen übernommen. Für Groß wird es die erste Aufgabe als verantwortlicher Coach. Der viermalíge Olympiasieger war zuletzt als Fernsehexperte tätig und hat Ende März seine Trainer-Ausbildung an der Sporthochschule Köln beendet.

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