Mordfall Bögerl: Lösegeld kam von Bundesbank

Heidenheim (dpa). Die Lösegeldbeschaffung im Fall der entführten und ermordeten Heidenheimer Bankiersgattin Maria Bögerl ist laut Zeitung «Die Welt» anders verlaufen als bislang bekannt. Demnach hat die Ulmer Filiale der Deutschen Bundesbank die geforderten 300 000 Euro bereitgestellt – und nicht die Polizei oder der Ehemann des Opfers. Man habe so versucht, keinen Verdacht zu wecken. Die Geldübergabe platzte aber. Es gelang nicht, die Summe rechtzeitig an der vereinbarten Stelle abzulegen. Die Leiche Bögerls wurde drei Wochen später in einem Wald entdeckt. Vom Täter fehlt jede Spur.