Washington

Mordanklage gegen US-Soldaten: Mutmaßlicher Rädelsführer vor Gericht

Aus Mordlust sollen fünf US-Soldaten drei unschuldige Afghanen getötet und verstümmelt haben – ein Verbrechen, das weltweit für Abscheu gesorgt hatte. Vor einem US-Militärgericht hat nun der Prozess gegen den mutmaßlichen Rädelsführer der Gruppe begonnen. Zum Auftakt räumte der Verteidiger des Mannes ein, sein Mandant habe den Toten Finger abgeschnitten. Das berichtet der Rundfunksender NPR. Ein Soldat hatte sich bereits des Mordes schuldig bekannt, ein anderer der fahrlässigen Tötung.