Washington

Mordanklage gegen US-Soldaten: Mutmaßlicher Rädelsführer vor Gericht

Vor einem US-Militärgericht hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Rädelsführer einer Gruppe Soldaten begonnen. Die Soldaten sollen in Afghanistan drei Zivilisten ermordet haben. Zum Auftakt räumte der Verteidiger von Calvin Gibbs ein, sein Klient habe den Toten Finger abgeschnitten. Das berichtet der Rundfunksender NPR. Sein Mandant habe mit dem Tod von zwei der drei Afghanen allerdings nichts zu tun, sagte der Anwalt. Den dritten Mann habe Gibbs in Notwehr erschossen, berichtet die Zeitung «Seattle Times». Die Staatsanwaltschaft spricht hingegen von einem «Kill Team».