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    Mondpalast mutierte zur Mondlandschaft

    Hohe Bälle, niedriges Niveau - so in etwa ließ sich das Regionalligaspiel des FSV Mainz 05 II beim FC Schalke 04 II zusammenfassen. "Allerdings kann man beiden Mannschaft das nicht zum Vorwurf machen", sagte 05-Trainer Martin Schmidt nach dem 1:1 (1:1).

    Benedikt Saller (l.) machte nach der Halbzeitpause Platz für den offensiveren Jaineil Hoilett. 
Foto: Archiv/Eßling
    Benedikt Saller (l.) machte nach der Halbzeitpause Platz für den offensiveren Jaineil Hoilett.
    Foto: Archiv/Eßling - Bernd Eßling

    Hohe Bälle, niedriges Niveau - so in etwa ließ sich das Regionalligaspiel des FSV Mainz 05 II beim FC Schalke 04 II zusammenfassen. "Allerdings kann man beiden Mannschaft das nicht zum Vorwurf machen", sagte 05-Trainer Martin Schmidt nach dem 1:1 (1:1).

    "Bei diesen Platzverhältnissen war es nicht möglich, Fußball zu spielen."

    Bereits nach einer Viertelstunde habe der Rasen in der "Mondpalast-Arena" in Herne, in der die Schalker Amateure fast alle ihre Heimspiele austragen, ausgehen wie eine Mondlandschaft. "Der Platz war holprig, zerfurcht, ganze Graslappen waren schon herausgerissen."

    Die Gastgeber kamen mit diesem Umstand zunächst besser zurecht, wählten in Kenntnis der Verhältnisse von Beginn an die richtigen Mittel, um den Gegner unter Druck zu setzen und gingen nach einem Eckball durch Richard Weber per Kopf mit 1:0 in Führung (23.). Die allerdings hielt nur eine knappe Minute. Nach einem Fehler des Schalker Innenverteidiger Alban Sabah, ein junger Mann mit immerhin schon einem Spiel Europa-League-Erfahrung, erzielte Deniz Yilmaz sein zehntes Saisontor. "Es war wichtig, dass wir gleich im Gegenzug ausgeglichen haben", sagte Schmidt.

    Danach tat sich allerdings auf beiden Seiten nicht mehr viel. "Das Spiel war irgendwie auf niedrigem Niveau eingeschlafen."

    In der Halbzeitpause empfahl Schmidt seinen Akteuren unter anderem, "all das zu vergessen, woran wir unter der Woche gearbeitet haben und wie wir eigentlich Fußball spielen wollen". Nach dem Seitenwechsel sollten sie nicht mehr versuchen, mit flachem Kobinationsspiel vors Schalker Tor zu gelangen, sondern mit langen, hohen Schlägen in die Spitze arbeiten, um dann die zweiten Bälle zu erobern "und damit etwas Gescheites anzufangen".

    Das habe in Ansätzen auch ordentlich funktioniert, bescheinigt der Coach, der mit der Einwechslung von Erik Durm in der 68. Minute auf ein 4-4-2-System umstellte und auch mit Jaineil Hoilett über die rechte Außenbahn noch mehr Druck entwickeln wollte. "Aber die Schalker haben gut gestanden", musste Schmidt anerkennen. "Deshalb haben wir keine Chancen mehr bekommen. Allerdings haben wir auch nichts zugelassen." Und auch das sei ja schon ein deutlicher Fortschritt gegenüber vielen anderen Partien der vergangenen Monate. "Da hätten wir ein solches Spiel ganz sicher noch durch einen individuellen Fehler, durch irgendeine Unkonzentriertheit noch verloren."

    Jetzt haben die 05-Amateure aus den jüngsten drei Spielen sieben Zähler mitgenommen. Und die Gelegenheit, erneut zu punkten, wird sich bereits am Dienstag bieten: Dann findet um 14 Uhr das Nachholspiel beim 1.FC Kaiserslauten II statt.

    Peter H. Eisenhuth

    Die Statistik - FC Schalke 04 II: Himmelmann - Langlitz, Sabah, Fahrenhorst, Weber - Erwig-Drüppel (72. Ernst), Müller, Schmidt, Torres - Wiegel (78. Volkmer), Hofmann.

    FSV Mainz 05 II: Mathenia - Schilk, Meißner, Schönheim, Buballa - Schneider, Brill - Saller (46. Hoilett), Yilmaz (80. Tankulic), Gopko - Parker (68. Durm).

    Schiedsrichter: Brauer (Hildeshm.).

    Zuschauer: 80.

    Tore: 1:0 Weber (23.), 1:1 Yilmaz (24.).

    Gelbe Karte: Schilk (2)

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