Missbrauchsbeauftragte: Entschädigung kein Schweigegeld

Berlin (dpa). Die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, ruft die katholische Kirche auf, sich an materiellen Entschädigungen von Opfern zu beteiligen. Dabei sei Transparenz nötig, sagte Bergmann im Südwestrundfunk. Entschädigung dürfe kein Schweigegeld sein. Bergmann hatte im April ihre Arbeit aufgenommen. Heute zieht sie eine Zwischenbilanz. Außerdem startet sie eine Kampagne gegen sexuellen Missbrauch von Kindern. Diese entstand in Zusammenarbeit mit dem Filmregisseur Wim Wenders.