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Vancouver

«Miracle on Ice» 1980 – mehr als nur ein Sieg

dpa

Es ist bis heute die größte Sensation der US-Sportgeschichte. Doch der 4:3-Erfolg der amerikanischen College-Boys beim olympischen Eishockey-Turnier von Lake Placid gegen Topfavorit Sowjetunion, das «Miracle on Ice», war mehr als nur ein Spiel und ein Sieg.

Als sich beide Mannschaften am 22. Februar 1980 im Hauptrunden- Duell gegenüberstanden, ging es auch um Politik. Zwischen Moskau und Washington herrschte mitten im Kalten Krieg «Eiszeit». Die Rote Armee war wenige Monate zuvor in Afghanistan einmarschiert, US-Präsident Jimmy Carter hatte deshalb bereits mit Boykott der Sommerspiele in Moskau gedroht.

Dass die Amerikaner es überhaupt in die Runde der besten Vier geschafft hatten, war bereits ein kleines Wunder. An Nummer sieben gesetzt ließ die ausschließlich aus College-Spielern zusammengesetzte Mannschaft von Trainer Herb Brooks die stärker eingeschätzten Tschechen und Schweden hinter sich. Dennoch war das US-Team gegen die «Sbornaja» klarer Außenseiter. Das Torschussverhältnis lautete 39:16 für die Sowjetunion, das Endergebnis jedoch 4:3 für die Amerikaner.

Kapitän Mike Eruzione schoss in der 50. Minute den Siegtreffer. Nach einem 4:2-Erfolg zwei Tage später gegen Finnland wurden die USA Olympiasieger. «Sports Illustrated» wählte das Team zur «Mannschaft des Jahrhunderts».

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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