Archivierter Artikel vom 17.11.2011, 07:00 Uhr
Berlin

Ministerin von der Leyen verteidigt das Konzept

Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) verteidigt das Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien als Erfolg. „Inzwischen sind wir aus den Kinderkrankheiten raus und erreichen mit den Leistungen fast jedes zweite Kind“, sagt von der Leyen.

Hält gewohnt eisern an ihren Plänen fest: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU).
Hält gewohnt eisern an ihren Plänen fest: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU).
Foto: dpa

Berlin – Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) verteidigt das Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien als Erfolg. „Inzwischen sind wir aus den Kinderkrankheiten raus und erreichen mit den Leistungen fast jedes zweite Kind“, sagt von der Leyen.

Seit dem 1. April haben bedürftige Kinder Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket. Zugleich kündigte die Ministerin eine Vereinfachung zur Beantragung der Leistungen an. So können Eltern künftig im Jobcenter, wenn sie für sich die Grundsicherung beantragen, direkt für ihre Kinder einen Globalantrag stellen. Werden später Leistungen aus dem Bildungspaket beantragt, so erstattet der Staat diese auch rückwirkend zum Stichtag der Antragstellung.

Eine Umfrage des Deutschen Städtetages hatte ergeben, dass die Nachfrage nach Leistungen aus dem Bildungspaket für bedürftige Kinder aus Hartz-IV-Familien deutlich gestiegen ist. So sind inzwischen für gut 44 Prozent der 2,5 Millionen anspruchsberechtigten Kinder Anträge gestellt worden. Im Juni lag die Quote noch bei 27 Prozent. In Rheinland-Pfalz gibt es laut Landesregierung rund 100 000 Berechtigte.