Ministerin: Gewalt von Migrantenkindern vorbeugen

Berlin (dpa). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will Gewalttaten von Migrantenkindern vorbeugen. Ursachen seien mangelnde Bildungschancen, bestimmte Vorstellungen von Männlichkeit und die Unfähigkeit zur Kommunikation, sagte Schröder in Berlin. Sie stellte dort zwei Studien zur Gewaltbereitschaft muslimischer Jugendlicher vor. Zur Vorbeugung befürwortet Schröder unter anderem die Einführung von islamischem Religionsunterricht an deutschen Schulen – unter der Voraussetzung, dass die Lehrer in Deutschland ausgebildet werden und der Unterricht der Schulaufsicht untersteht.