Archivierter Artikel vom 14.01.2014, 19:25 Uhr
Berlin

Millionen Devisen für DDR-Zwangsarbeit und Blut von Häftlingen

Die DDR hat laut Stasi-Unterlagen-Behörde Häftlinge zum Blutspenden gezwungen und die Präparate in den Westen verkauft. Auf diese Weise verschaffte sich das SED-Regime Devisen, berichtet das ARD-Magazin «Report Mainz». Zudem sollen mehr westdeutsche Firmen als bisher bekannt von der Zwangsarbeit politischer DDR-Häftlinge profitiert haben. Demnach ließen sie billig in DDR-Betrieben produzieren, die auch Häftlinge einsetzten. Das Magazin nannte unter anderem den Discounter Aldi und den Autokonzern Volkswagen.