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    Michael Schumacher: «Das war das Maximum»

    Da ist er wieder. Seit weit über fünf Jahren saß Michael Schumacher nicht mehr bei einer Pressekonferenz der ersten Drei nach einer Formel-1-Qualifikation. Mit seinem dritten Rang in Malaysia beendete er die Abstinenz. Und er war selbst auch ein wenig überrascht.

    Gutes Gefühl
    Michael Schumacher war lange nicht mehr bei einer Pressekonferenz nach einer Qualifikation.
    Foto: Ahmad Yusni - DPA

    Fragen an den Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher nach seinem dritten Platz in der Qualifikation zum Großen Preis von Malaysia.

    Sind Ihre Leistungen in den Qualifikationen von Australien mit Platz 4 und nun in Malaysia mit Rang 3 schon ein Trend?

    Schumacher: «Letztlich ist das Wichtige, was am Ende dabei rauskommt. Ob ich beim Qualifying eine gute Runde fahre oder nicht, ist die eine Sache. Was im Rennen dabei rauskommt, die andere. Das ist für mich viel wichtiger. Und da sind wir generell als Paket viel besser aufgestellt.»

    Hätten Sie heute noch weiter vorn landen können?

    Schumacher: «Nein, das war das Maximum, was wir erreichen konnten.»

    Was hätte es denn für Sie bedeutet, in der ersten Startreihe zu stehen?

    Schumacher: «Natürlich würde man am liebsten noch weiter vorne stehen. Aber ganz ehrlich: Wenn man bedenkt, von wo wir kommen, ist der dritte Platz schon eine Leistung. Daher gibt es auch bei mir keinerlei Bedauern. Ich freue mich einfach nur drüber.»

    Sie klopfen ja auch ein bisschen an der Türe von McLaren, das beide Autos in der ersten Startreihe hat. Oder ist das noch zu früh?

    Schumacher: «Wir nehmen es, wie es kommt. Ich denke, es ist auch deswegen schon eine Leistung, wenn man bedenkt, wer hinter uns ist. Wer hätte das denn vor einem Jahr gedacht?! Wir sind dran und nicht meilenweit weg wie im vergangenen Jahr. Es liegt nun an uns, dass wir uns noch weiter entwickeln.»

    Angesichts des Reifenverschleißes in Melbourne und der schwereren Bedingungen hier - lässt man es vom Fahrstil her ruhiger angehen, um bei den Reifen auf der sicheren Seite zu sein?

    Schumacher: «Ich gehe davon aus, dass jeder hier das Problem haben wird, die Reifen zusammenzuhalten. Das wird die große Herausforderung sein. Und das bedeutet auch für den Fahrer, innerhalb der Grenzen der Reifen zu fahren. Das muss aber jeder für sich selbst wissen, wo es der Fall ist.»

    Sind Sie überrascht, dass Red Bull in der Qualifikation nicht mehr so gut ist?

    Schumacher: «Es ist ein enges Geschäft und Red Bull sieht im Rennen ein bisschen stärker aus als in der Qualifikation. Es ist deswegen nicht so überraschend, eben weil alle so eng beieinander sind. Es ist eher überraschend, dass es noch ein paar andere Teams gibt, die dabei sind. Wie uns.»

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