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Budapest

Mensing mit EM-Bronze über 100 Meter Rücken

dpa

Rückenschwimmerin Jenny Mensing überraschte alle mit Bronze, die Freistil-Staffel der Frauen musste sich über 4 x 200 Meter mit Platz vier begnügen. Ohne den pausierenden Superstar Paul Biedermann feierte das deutsche Schwimm-Team bei der EM in Budapest nur ein Erfolgserlebnis.

Medaille
Jenny Mensing auf ihrem Weg zu Bronze.

Auf den letzten der 100 Meter Rücken schob sich Jenny Mensing noch nach vorn. «Fantastisch. Das Überraschendste ist das Schönste und umso größer ist die Freude», sagte die Wiesbadenerin, die nach 1:00,72 Minuten anschlug. Mensing lag knapp eine Sekunde hinter Weltmeisterin Gemma Spofforth (Großbritannien/59,80 Sekunden). Daniela Samulski aus Essen belegte in 1:01,11 Minuten Rang fünf. «Mit der Zeit bin ich sehr unzufrieden», sagte die 26-Jährige. Samulski führte bei der Wende, doch dann ging ihr nach einer dreimonatigen Verletzungspause die Luft aus.

Silke Lippok (Pforzheim), Franziska Jansen (Heidelberg), Nina Schiffer (Dortmund) und Daniela Schreiber (Halle/Saale) fehlten nach 4 x 200 Metern in 7:58,13 fast drei Sekunden zu Bronze. Den Sieg sicherte sich in einem dramatischen Endspurt in 7:52,49 Ungarn, 2/10 Sekunden vor Titelverteidiger Frankreich. «Drei der vier Mädchen sind das erste Mal dabei. Wir sind in dem Zeitfenster, was wir uns erwartet haben», sagte Bundestrainer Dirk Lange. «Der dritte Platz wäre das maximale gewesen, was wir hätten schaffen können», sagte die 16-jährige Lippok. 2006 hatten die Deutschen, damals mit Olympiasiegerin Britta Steffen, an gleicher Stätte EM-Gold geholt.

Deutlich an einer Medaille vorbei schwamm Marco Koch (Darmstadt) über 200 Meter Brust. Beim Sieg von Ungarns Weltmeister Daniel Gyurta blieb dem Halbfinal-Zweiten in 2:12,14 Minuten nur Platz sieben. «Ich war sehr aufgeregt», bekannte der 20-Jährige nach seinem ersten Finale.

Titelverteidiger Pawel Korzeniowski (Polen) siegte über 200 Meter Schmetterling, der Franzose Camille Lacourt holte nach den 100 Metern auch Gold über die 50 Meter Rücken und verpasste in 24,07 Sekunden seinen zweiten Europarekord nur um 3/100. Weltmeisterin Lotte Friis ist nun auch Europameisterin über 800 Meter Freistil. Die Dänin schlug nach 8:23,27 Minuten an. Über 200 Meter Lagen gab es einen frenetisch umjubelten Doppel-Erfolg der ungarischen Gastgeber: Katinka Hosszu setzte sich in 2:10,09 Minuten 1/100 Sekunde vor ihrer Teamkollegin Evelyn Verraszto durch.

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