Archivierter Artikel vom 22.12.2009, 08:39 Uhr
Nürnberg

Meiste Deutsche essen dreimal am Tag

Marmeladenbrötchen zum Frühstück, warmes Mittagessen und abends eine Brotzeit – die meisten Deutschen folgen weiterhin traditionellen Essengewohnheiten.

Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie «Essen & Trinken in Deutschland» der GfK- Marktforschung in Nürnberg. Nur die jüngeren Menschen essen und trinken oft, wenn sie Hunger oder Zeit haben. 40 Prozent ihrer Mahlzeiten nehmen sie außer Haus ein.

Meist wird aber noch zu Hause gegessen – und das sogar mittags. Alle Altersgruppen außer den 20- bis 29-Jährigen nehmen ihr Mittagessen den Angaben zufolge mehrheitlich zu Hause ein. Dabei essen sie meist warm. Neben den Hauptmahlzeiten sind nachmittags weiterhin Kaffee und Kuchen beliebt, bei jüngeren in der Variante Donut oder Muffin mit einem Coffee-to-go.

Morgens und abends überwiegen dagegen kalte Mahlzeiten. Für die Studie füllten mehr als 4500 Menschen zwischen 16 und 69 Jahren das ganze Jahr über Online- Ernährungstagebücher aus.