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Frechen

Mehrsprachigkeit: Erst auf die Muttersprache konzentrieren

dpa/tmn

Wächst ein Kind mehrsprachig auf, sollten Eltern jeweils in der Sprache mit ihm sprechen, die sie selbst am besten können. Daraus folgt: Kann das Kind bis zum Eintritt in den Kindergarten noch nicht deutsch, sprechen Eltern besser auch weiterhin in ihrer Muttersprache mit ihm.

Darauf weist der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) in Frechen hin. Denn so stärkten sie den weiteren Spracherwerb. Allerdings sei es wichtig, dass der Nachwuchs außerhalb der Familie viele unterschiedliche Kontakte zu Erwachsenen und Kindern hat, um Deutsch zu lernen. Ist Deutsch die Zweitsprache, kommt es laut dbl zu ganz typischen Auffälligkeiten beim Sprechen. Sie seien kein Zeichen für eine Störung, sondern mehr oder weniger normal. Typisch sei zum Beispiel, dass Kinder das Geschlecht einer Sache verwechseln, Sprachen mischen oder Präpositionen nicht richtig verwenden. Statt «am Baum» sagten sie dann «bei die Baum».

Weitere Informationen zur Mehrsprachigkeit und zur allgemeinen Sprachentwicklung hat der dbl auf der neuen Internetseite «sprich-mit-mir.org» zusammengefasst. Einige Tipps sind auch in Türkisch und Russisch erhältlich.

Weitere Infos zum Thema Mehrsprachigkeit: www.sprich-mit-mir.org

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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