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    Berlin

    Mehr Männer nutzen Krebsfrüherkennung

    In Sachen Krebsvorsorge denken Deutschlands Männer nach Einschätzung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) langsam um. 2008 nutzten 3,5 Millionen Männer die kostenlosen Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen der gesetzlichen Kassen.

    Im Vergleich zu 2006 sei das eine Steigerung von fast 17 Prozent, teilte der GKV-Spitzenverband am Mittwoch (23.12.) in Berlin mit. 33 Millionen Männer und 37 Millionen Frauen sind gesetzlich krankenversichert.

    Bisher galten Deutschlands Männer traditionell als Vorsorgemuffel, zum Beispiel bei der Abtast-Untersuchung gegen Prostatakrebs ab dem 45. Lebensjahr. Dieser Krebs gilt inzwischen als gut heilbar – wenn er frühzeitig entdeckt wird.

    Frauen nehmen Krebsvorsorge-Angebote immer schon besser an. Im Jahr 2008 ließen sich 15 Millionen Frauen freiwillig untersuchen. Die häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen ist Brustkrebs, bei Männern ist es Prostatakrebs. Die zweithäufigste Krebsneuerkrankung ist bei beiden Geschlechtern Darmkrebs. Kostenlose Früherkennungs- Untersuchungen gibt es inzwischen auch für Hautkrebs.

    Der GKV Spitzenverband umfasst alle 184 gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen mit rund 70 Millionen Versicherten.

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