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Mehr Kinderbetreuungsplätze können Geburtenrate erhöhen

Berlin (dpa/tmn) – Mehr Plätze für Kinderbetreuung zu schaffen, kann vor allem kinderlose Frauen dazu anregen, schwanger zu werden. Die Wahrscheinlichkeit ein Kind zu bekommen, stiege um neun Prozent. Zudem würden mehr Mütter arbeiten.

Das ist das Ergebnis einer Simulationsstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Anhand einer Stichprobe von 2714 Haushalten berechneten die Forscher um Peter Haan, welche Reformen die Zahl der Geburten sowie die Beschäftigungsquote erhöhen könnten.

Warum vor allem kinderlose Frauen von verbesserten Kinderbetreuungsmöglichkeiten profitieren, erklärt das DIW mit deren Bildungsgrad: Kinderlose Frauen haben überdurchschnittlich hohe Bildungsabschlüsse und verdienen im Schnitt auch mehr. Ein Kind zu bekommen, bedeutet für sie daher oft hohe Einkommensverluste. Hätten Sie jedoch mehr Möglichkeiten, ihr Kind in einer staatlich geförderten Einrichtung unterzubringen, falle diese Sorge weg.

Als weitere Option wurde eine Erhöhung des Kindergelds in Betracht gezogen. Würde man Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren 20 Prozent mehr auszahlen, hätte das einen negativen Effekt auf die Beschäftigung: Sie ginge im Schnitt um 0,1 Prozent zurück. Einen Grund dafür sehen die Forscher unter anderem darin, dass das Kindergeld auch Müttern gezahlt wird, die nicht arbeiten. Allerdings würde mehr Kindergeld die Wahrscheinlichkeit um 0,3 Prozent erhöhen, dass Frauen ein Kind bekommen.

Aktueller Bericht des DIW: dpaq.de/UpnwE

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