Archivierter Artikel vom 05.02.2020, 10:07 Uhr

Mehr Anträge trotz Verzögerung – Umweltbonus-Bilanz

Der Umweltbonus ist gefragt. Daran ändert bislang auch die Hängepartie bei seiner Erhöhung nichts.

Zum Modelljahr 2020 hat Renault sein batterieelektrisches Modell Zoe umfangreich überarbeitet
Zum Modelljahr 2020 hat Renault sein batterieelektrisches Modell Zoe umfangreich überarbeitet

SP-X/Eschborn. Trotz der Verzögerung bei der Erhöhung des Umweltbonus ist die Zahl der Förderanträge im Januar weiter gestiegen. Insgesamt gingen 9.262 Anträge beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein, knapp 1.300 mehr als im Vormonat. Insgesamt war der erste Monat des Jahres der zweitbeste seit Einführung der Prämie. Das gilt auch für die Zahl der Anträge zu reinen Elektroautos, die bei 5.352 lag (Dezember: 4.770). Hinzu kamen 3.907 Anträge für Plug-in-Hybride und drei weitere für Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

Seit dem Sommer 2016 sind nun insgesamt 173.841 Anträge auf die Kaufprämie beim Bafa eingegangen. Davon entfielen 114.738 auf reine Batterie-Fahrzeuge, 58.991 auf Plug-in-Hybride und 112 auf Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Für das laufende Jahr hat die Bundesregierung eine Erhöhung des Umweltbonus um bis zu 50 Prozent angekündigt. Noch ist allerdings unklar, wann die Regelung in Kraft tritt.

Holger Holzer/SP-X