Archivierter Artikel vom 08.06.2020, 11:05 Uhr

Weiße Flecken

Mehltau-Pilz an Pflanzen erst einmal beobachten

Bitte nicht erschrecken: Weiße Flecken auf den Blättern von Pflanzen sind nicht immer eine Gefahr. Dahinter steckt zwar ein Pilz – bekämpfen muss man ihn aber oft nicht.

Verwelkte Blätter der Lorbeerkirsche
Zum Themendienst-Bericht vom 8. Juni 2020: Zum Problem wird der Mehltau-Pilz erst, wenn die Blätter betroffener Pflanzen – hier die Lorbeerkirsche – verwelken.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn). Gerade wenn es länger trocken und warm ist, bilden sich an vielen Pflanzen im Garten weiße Flecken auf den Blättern. Der Echte Mehltau ist ein Pilz, der zum Beispiel am Spindelstrauch, Rosen, Kirschlorbeer, Hortensie, Felsenbirne und Trompetenbaum vorkommt.

Aber der Befall ist nicht immer stark genug, um ernste Schäden an den Pflanzen zu verursachen. Vielmehr hält der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen laut Mitteilung eine Bekämpfung für „oft nicht erforderlich“.

Einen sehr starken Befall erkennen Hobbygärtner daran, dass die Blätter in der Folge auch braun werden und absterben. Sonst finden sich auf dem Grün nur einzelne weiße mehlartige Flecken, die an Anzahl und Größe zunehmen, bis die Blätter komplett damit belegt sind.

Aber schön sieht das natürlich nicht aus. Wen der Pilzbefall stört, der sollte die betroffenen Blätter entfernen und im Restmüll entsorgen.