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    Miami

    Mayer: Trotz Sieges schlechte Laune

    Philipp Kohlschreiber lachte und hatte sichtlich Spaß, Florian Mayer gab sich kurz angebunden und maulig. Zwei deutsche Tennis-Profis, zwei glatte Zweisatz-Siege beim ATP-Masters in Miami - und dennoch zwei völlig unterschiedliche Reaktionen.

    Überzeugend
    Florian Mayer steht in Miami in der dritten Runde.
    Foto: David Ebener - DPA

    Während Kohlschreiber nach seinem 6:2, 7:5-Zweitrunden-Sieg gegen den Portugiesen Frederico Gil gut gelaunt war, hetzte Mayer trotz eines souveränen 6:4, 7:5-Erfolges gegen den Kroaten Ivan Dodig durch die Pressekonferenz.

    «Es war zwar keine spielerische Glanzleistung», meinte der Weltranglisten-19. aus Bayreuth und machte dabei ein Gesicht, als wäre er gerade ausgeschieden. Sein dritter Sieg des Jahres konnte Mayer in der Sonne von Südflorida nicht fröhlich stimmen. Dabei gab es endlich einmal viel Positives in seinem Spiel.

    Nachdem er zu Jahresbeginn die Australien Open aufgrund einer Leistenverletzung absagen musste und anschließend wochenlang nicht trainieren konnte, hatte der 28-Jährige nach seiner Auftakt- Niederlage in Indian Wells gegen den Spanier Pablo Andujar noch die Sinnfrage gestellt. Es folgten zehn Tage hartes Training - «viel Fitness und Beinarbeit» - und eine deutliche Leistungssteigerung gegen Dodig.

    Er habe sich besser gefühlt, besser gekämpft, stellte Deutschlands Nummer eins anschließend fest. Bei einhundert Prozent, sei er aber immer noch nicht. Eine Top-Leistung wird er in seiner Drittrunden- Partie jedoch bringen müssen, um gegen den amerikanischen Aufschlagspezialisten und Weltranglisten-Zehnten, John Isner, bestehen zu können. Noch schwerer wird die Aufgabe für Kohlschreiber. Der Augsburger trifft auf die aktuelle Nummer sechs, Jo-Wilfried Tsonga. Gegen den Franzosen konnte der Bayer erst eine von vier Begegnungen gewinnen.

    Spätestens die zweite Runde war in diesem Jahr immer für Thomas Haas Endstation - so auch diesmal in seiner Wahlheimat Florida. Niederlagen, so Haas, seien immer frustrierend, egal gegen wen. Doch das 6:7 (4:7), 1:6 gegen Radek Stepanek tat ihm besonders weh. Nicht nur, weil der Tscheche in Bradenton an Floridas Golfküste quasi sein Nachbar ist, sondern vor allem, weil sein rechtes Knie schmerzte.

    «Ich kompensiere die ganze Zeit mit der Hüfte, teilweise läuft es ganz gut, aber ab und an kommen halt immer so kleine Wehwehchen vor wie heute im Match», betonte der gebürtige Hamburger, der in wenigen Tagen 34 Jahre alt wird. In der Weltrangliste ist er auf Position 145 abgerutscht.

    Wann und wo Haas wieder aufschlägt, weiß er selbst noch nicht. Bei den French Open und in Wimbledon hofft Haas auf eine Wild Card; zu gerne würde er auch Ende Juli/Anfang August auf dem Heiligen Rasen im Londoner Südwesten stehen: «Olympia wäre noch mal ein Ziel für mich.»

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