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Sachir

Massa dankt Gott, Alonso schwärmt von Roter Göttin

Himmlisches Ferrari-Duo: Felipe Massa dankte Gott nach seiner erfolgreichen Rückkehr, Auftaktgewinner Fernando Alonso schwärmte von der «Roten Göttin». Einen besseren Einstand hätte der strahlende Spanier bei seinem ersten Rennen für die Scuderia nicht feiern können.

Roter Sieg
Die Ferrari-Piloten Alonso (r) Massa (l) stehen nach dem Rennen ganz oben auf dem Podest.

«Das ist ein spezieller Tag für mich. Erster zu sein ist immer etwas besonderes. Mit Ferrari ist es etwas ganz besonderes. Es gibt keinen besseren Weg, diese Beziehung zu starten», sagte der zweimalige Weltmeister nach seinem Sieg beim WM-Auftakt in Bahrain.

Das fand auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, der das Rennen zu Hause vor dem Fernseher gespannt verfolgte. «Ich bin überglücklich, aber vor allem stolz auf meine Leute. Sie haben eine ganz außerordentliche Arbeit gemacht. Für diesen Sieg haben wir monatelang hart gearbeitet», sagte er.

«Eine perfekte Leistung», lobte der ehemalige Ferrari-Champion Niki Lauda den Auftritt von Alonso und Massa. Allerdings profitierte das rote Duett auch von den Auspuff-Problemen am Red Bull von Pole-Mann Sebastian Vettel. «Wenn Sebastian den technischen Defekt nicht gehabt hätte, wäre er der Sieger gewesen», meinte Lauda. Alonso konstatierte: «Ich wusste, dass es sehr schwer würde, Vettel zu überholen.»

Der Spanier schaffte es, auch weil der neue Ferrari F10 gar nicht aufmuckte. Der Motor lief wie geschmiert – und das, nachdem die Triebwerke in beiden Autos am Morgen vor dem ersten von 19 Saisonrennen noch überraschend gewechselt werden mussten. «Das Auto war fantastisch», betonte Alonso, der mit seinem Teamkollegen im «Roten Renner» schon bei den Testfahrten den stärksten Eindruck gemacht hatte. In der Wüste von Sachir gelang ihm der 22. Karrieresieg in seinem insgesamt 140. Rennen.

Zusammen mit Massa ließ sich Alonso nun schon nach dem ersten Rennen auf dem Siegerpodest feiern. Für Ferrari bedeutete der Triumph gleich zu Beginn mehr als nur Balsam auf die geschundene Seele, nachdem die Scuderia im vergangenen Jahr teilweise kläglich hinterhergefahren war und nur einen Sieg hatte bejubeln dürfen. Mit seinen warmen Worten aus der heißen Wüste Richtung Maranello dürfte Alonso die Herzen der Tifosi noch schneller erobern.

Beim Saisonstart 2010 fackelte Alonso nicht lange und schnappte sich seinen Rennstallkollegen gleich in der ersten Kurve auf dem 6,299 Kilometer langen Bahrain International Circuit. «Er ist kein Feind, vielleicht ein Rivale», betonte Alonso nach dem Grand Prix auf eine entsprechende Nachfrage. Und der Brasilianer konnte mit Rang zwei am Ende auch bestens leben. «Es ist fantastisch, wieder hier zu sein», sagte Massa, der sein letztes Rennen bis dahin am 12. Juli 2009 auf dem Nürburgring bestritten hatte. Zwei Wochen später war Massa in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn schwer verunglückt. In Bahrain wurde er in seinem 115 Rennen zum zehnten Mal Zweiter. «Ich danke Gott», sagte Massa.

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