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    Martini kommt in Fahrt: Zweite in La Plagne

    La Plagne (dpa). Bob-Weltmeisterin Cathleen Martini hat sich eindrucksvoll auf dem Siegerpodest zurückgemeldet. Beim Weltcup-Debüt der Frauen auf der Olympia-Bahn von 1992 im französischen La Plagne raste die Oberbärenburgerin auf Platz zwei.

    Weltmeisterin
    Cathleen Martini (l) hat beim Weltcup in La Plagne mit Anschieberin Janine Tischer Platz zwei belegt.
    Foto: CJ Gunther - DPA

    Mit Bahnrekord von 1:10,14 Minuten im zweiten Durchgang katapultierte sich die Sächsin mit Anschieberin Janine Tischer vom vierten Rang noch auf das Siegertreppchen, nachdem sie beim Weltcup-Auftakt noch mit Platz fünf hatte vorlieb nehmen müssen. Geschlagen wurde sie lediglich von der Kanadierin Kaillie Humphries, die mit Emily Baadsvik unangefochten zum Sieg fuhr.

    Auch ohne ihre verletzte Top-Anschieberin Romy Logsch, die die Saison noch vor dem ersten Wettkampf beenden musste, zeigte Martini in La Plagne alte Klasse. Vor allem im zweiten Lauf. Da zündete die 31-Jährige den Turbo. «Der Bahnrekord war Extra-Klasse. Mit dieser Fahrt hat sie sich das Podest verdient», lobte Bundestrainer Christoph Langen, der auch mit Tischer an der Bremse zufrieden war. «Sie macht ihre Sache richtig gut und wird auch in Winterberg fahren. In der zweiten Saisonhälfte werden dann die Karten neu gemischt», bemerkte Langen.

    Richtig zufrieden war er auch mit Anja Schneiderheinze. Vor einer Woche in Innsbruck/Igls hatte die Winterbergerin ihren ersten Weltcup-Sieg als Pilotin gefeiert, am Freitag lag sie nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei. Ein paar Fehler zu viel bei der zweiten Fuhre im unteren Bereich der sehr gut präparierten Olympia-Bahn brachten sie dann um eine weitere Top-Platzierung. Am Ende musste sie mit Platz vier zufrieden sein. «Aber auch mit Christin Senkel statt Lisette Thöne hat sie wieder ganz starke Startzeiten hingelegt. Da ist sie ganz vorn dabei», meinte Langen, der betonte, dass vor allem die Athletinnen Vorteile hatten, die sich schnell an neue Bahnen gewöhnen können.

    Das gelang ausgerechnet der Weltcup-Gesamtsiegerin der vergangenen Jahre, Sandra Kiriasis, nicht. Die Winterbergerin hatte vom ersten Tag an Probleme. «Im Training war sie schon wesentlich schneller als im Wettkampf. Der ist richtig in die Hose gegangen. Aber auch das gehört dazu, dass nicht immer alles klappt», meinte Langen über Kiriasis, die mit Stephanie Schneider Fünfte wurde.

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