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Berlin

Mainz erreicht ohne Glanz zweite Pokalrunde

dpa

Verdient, aber nicht souverän ist Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Rheinhessen setzten sich beim Oberligisten Berliner AK mit 2:1 (1:0) durch und betrieben im Ergebnis Wiedergutmachung für das peinliche Erstrunden-Aus vor einem Jahr.

Abgebrüht
Der Mainzer Miroslav Karhan schirmt den Ball gegen Henning Lichte ab.

Die Mainzer Tore vor 1120 Zuschauern erzielte Neuzugang Lewis Holtby in der 38. und 70. Minute. Für Berlin traf Ibrahim Keser (82.). «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen», räumte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel ein. Matchwinner Holtby meinte: «Wir sind eigentlich besser, so dürfen wir in der Saison nicht mehr auftreten.»

In Berlin wollten die Mainzer von Beginn an keinen Zweifel am Ausgang der Begegnung aufkommen lassen. Die Gäste bestimmten das Geschehen, und dennoch dauerte es fast eine Viertelstunde, bis der FSV durch Kapitän Nikolce Noveski zur ersten Chance kam (14.)

Die Marschrichtung des unterklassigen BAK, der zum ersten Mal überhaupt im DFB-Pokal stand, war klar: Defensive stärken und auf Konter lauern. Vor dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber einige Male, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten, doch spätestens am Strafraum wurde der Oberligist gestoppt.

Abschlussschwächen offenbarten auch die Mainzer, das Fehlen von Bancé wurde deutlich. Bezeichnenderweise war es ein Torwartfehler, der Mainz die Führung bescherte: BAK-Keeper Marc Stillenmunkes ließ einen Fernschuss von Holtby passieren. Dass es mit dem 1:0 in die Pause ging, hatten die Gäste kurz darauf der Querlatte zu verdanken. Ein Kopfball von Pardis Fardjad-Azad ging ans Aluminium (40.).

Die ohnehin mäßige Partie wurde auf dem durch einen kurzen Platzregen aufgeweichten Rasen von Minute zu Minute schlechter, Mainz enttäuschte auf ganzer Linie. Fast schon ironisch resümierte Tuchel: «Es gibt auch positive Aspekte heute, zum Beispiel, dass wir weiter sind.» Der starke Mainzer Holtby sorgte schließlich mit einer Einzelaktion für die Entscheidung, Keser gelang nur noch der Ehrentreffer.

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