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    Magenkrebs oft erst spät zu spüren

    Braunschweig/Berlin (dpa/tmn) - Magenkrebs macht sich meist erst in einem fortgeschrittenem Stadium bemerkbar. Die Patienten beklagen dann unter anderem Verdauungsstörungen, Aufstoßen, Völlegefühl und Übelkeit.

    Auch Appetit- und Gewichtsverlust, Erbrechen, Schluckstörungen und Oberbauchbauchschmerzen können auftreten, wie der Onkologe Florian Lordick vom Städtisches Klinikum Braunschweig anlässlich des 29. Deutschen Krebskongresses (24. bis 27. Februar) in Berlin erklärt.

    Von allen Krebsarten ist Magenkrebs laut Lordick weltweit die zweithäufigste Todesursache. Männer sind mit größerer Wahrscheinlichkeit betroffen, zudem erkranken eher ältere Menschen. Das Risiko steigt außerdem durch Rauchen sowie einen hohen Konsum von Salz und gepökeltem Fleisch. Die erste Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Endoskopie.

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