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Köln

Magengeschwürgefahr durch Schmerzmittel eindämmen

dpa/tmn

Einige häufig angewendete Schmerzmittel können zu Magengeschwüren führen, wenn sie auf Dauer eingenommen werden. Die Geschwürgefahr lässt sich aber mit speziellen Mitteln zum Magenschutz deutlich verringern.

Ob die Einnahme dieser Mittel tatsächlich nötig ist, hänge vom persönlichen Risiko ab. Dies erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln auf seinem Portal «Gesundheitsinformation.de».

Bei den häufig angewendeten Schmerzmitteln handelt es sich um sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), die oft bei Arthrose oder Rheuma genommen werden, um Gelenkschmerzen oder -schwellungen zu lindern. Dazu zählen zum Beispiel die Arzneistoffe Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen.

Besonders von Magengeschwüren gefährdet sind dem IQWiG zufolge Menschen im Alter über 65 Jahren sowie solche, die schon mal ein Magen-Darm-Geschwür hatten, gleichzeitig mehrere Antirheumatika oder zusätzlich Cortison einnehmen. Wer kein zusätzliches Magenschutz-Medikament nehmen will, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob sich die Schmerzmitteldosierung senken lässt oder ob er auf ein anderes Schmerzmittel wie Paracetamol ausweichen kann. Jüngere Menschen ohne Risikofaktoren brauchen in der Regel keinen Magenschutz – Magengeschwüre kommen bei ihnen ohnehin selten vor.

Informationen zu NSAR und Magengeschwüren: dpaq.de/FXNdB

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