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Würzburg

Lurz-Anwalt von Unschuld des DSV-Trainers überzeugt

dpa

Der Anwalt des in Missbrauchsverdacht geratenen Bundestrainers der Langstreckenschwimmer, Stefan Lurz, ist von der Unschuld seines Mandaten überzeugt.

Unter Verdacht
Stefan Lurz, der Bruder und Trainer von Freiwasserschwimmer Thomas Lurz, wird des sexuellen Missbrauchs verdächtigt.

«Ich gehe davon aus, dass von den Vorwürfen gegen meinen Mandanten nichts hängenbleiben wird», sagte der Würzburger Strafverteidiger Norman Jacob der Nachrichtenagentur dpa. Zu Details wollte er allerdings nicht Stellung nehmen. Er wolle erst einmal die Ermittlungsakten einsehen. «Es wäre unseriös, eine Pressekonferenz einzuberufen, bevor man sich detailliert informiert hat», sagte Jacob.

Schon die Art und Weise, wie sich Lurz bei den Polizeivernehmung verhalten habe, weise auf seine Unschuld hin. So verhalte sich keiner, der Schuld auf sich geladen habe, sagte Jacob. Er erwarte daher auch von der Öffentlichkeit, dass für Lurz bis zur Verurteilung der Grundsatz der Unschuldsvermutungen gelte. Sein Mandant selbst wolle vorerst nicht persönlich zu den Vorwürfen Stellung nehmen, sagte der Anwalt. Lurz war am Donnerstag auch nicht erreichbar.

Der Bundestrainer der Langstreckenschwimmer ist nach einem Bericht der «Main-Post» wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs ins Visier der Justiz geraten. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Würzburg hat bislang lediglich Vorwürfe gegen einen «Würzburger Schwimmtrainer» bestätigt, ohne einen Namen zu nennen. Der Coach stehe im Verdacht, eine Schutzbefohlene sexuell missbraucht und genötigt zu haben, erklärte die Anklagebehörde.

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