Archivierter Artikel vom 21.09.2020, 09:02 Uhr

Paneuropäisches Turnier

LoL: GamerLegion verpasst EU-Masters-Titel gegen AGO Rogue

Auch dieses Jahr gelang mit GamerLegion wieder einem deutschen Team der Einzug in das Finale der Sommersaison der European Masters. Gegen AGO Rogue sah das Team dann jedoch nur wenig Land. Der Prime-League-Dritte verlor gegen den polnischen Vizemeister klar.

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European Masters
AGO-Rogue-Jungler Nikolai «Zanzarah» Akatov holte den European-Masters-Titel zum zweiten Mal in Folge nach Polen.
Foto: Riot Games/dpa

Berlin (dpa). Der Prime-League-Vertreter Team GamerLegion hat den Titel im paneuropäischen League-of-Legends-Turnier European Masters knapp verpasst. Der polnische Vertreter AGO Rogue setzte sich im Finale klar mit 3:0 durch und krönte damit einen perfekten Lauf durch die Playoffs.

„Wir hatten gegen GamerLegion vorher schon gezeigt, dass wir gewinnen, wenn wir unseren Stil spielen“, sagte AGO-Jungler Nikolai „Zanzarah“ Akatov im Interview nach dem Spiel. „Wir haben in der Gruppenphase und den Tiebreakern ohne Probleme gewonnen, daher wussten wir, was sie spielen würden.“

GamerLegion warf in den Playoffs zunächst Vodafone Giants aus Spanien und Team LDLC aus Frankreich aus dem Turnier. AGO Rogue hatte mit einem 2:0-Sieg im Halbfinale gegen mousesports noch ein deutsches Finale verhindert. Nun kam es somit zu einer Wiederauflage aus der Gruppenphase, in der AGO alle drei Spiele gewonnen hatte.

Auch im Finale kam AGO deutlich besser in die Partie. Bereits im ersten Spiel dominierte das polnische Team, GamerLegion geriet sehr früh in den Rückstand. Nach nur 25 Minuten sicherte sich AGO die Führung.

Das zweite Spiel sollte sich für GamerLegion als noch desolater herausstellen. Nur ein einziger Kill gelang dem deutschen Vertreter über das gesamte Spiel, AGO benötigte sogar nur noch 20 Minuten für den Spielsieg.

Auch im dritten Spiel holte sich AGO eine frühe Führung. GamerLegion kämpfte sich zwar zurück in die Partie, ein verlorener Kampf um die Baron-Verstärkungen zerstörte aber die letzten Hoffnungen auf ein Comeback. Mit dem dritten Spiel sicherte sich AGO Rogue schließlich den European-Masters-Titel, der damit zum zweiten Mal in Folge an ein polnisches Team geht.

© dpa-infocom, dpa:200921-99-645437/2

Zeitplan der European Masters