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    Löws letzte Baustelle: Wer schließt linke Lücke?

    Die Belastung dürfte sich für die deutsche Defensive gegen Kasachstan in Grenzen halten. Für Joachim Löw ist aber auch das Duell mit dem in der EM-Qualifikation noch torlosen Außenseiter eine Chance zur Suche nach der linken Lösung.

    Kandidat
    Mats Hummels ist einer der Kandidaten für die linke Abwehrseite in der DFB-Elf.
    Foto: DPA

    In seinem Titel-Masterplan für die Fußball-Europameisterschaft 2012 sind die potenziellen Schwachstellen derzeit behoben - nur die linke Abwehrseite bleibt für den Bundestrainer eine Baustelle. «Das ist unsere Problemzone», bekennt Löw schon seit langem.

    Im Tor und vor der Abwehr sind alle Positionen seit der WM in Südafrika fest vergeben. Auf der rechten Defensivseite bilden Kapitän Philipp Lahm und der Bremer Per Mertesacker mit der Erfahrung von gemeinsam 150 Länderspielen einen eingespielten Block. Links klafft aber eine Lücke. Für das Länderspiel in Kaiserslautern hat Löw sechs Kandidaten für die Posten in der linken Innenverteidigung und auf der linken Abwehrbahn.

    DENNIS AOGO (24 Jahre/4 Länderspiele): Bei der WM war er noch ein Mitläufer. Löw scheint aber nun auf den Hamburger zu setzen. Gegen Italien durfte er schon in der Startformation auf der Außenbahn ran. «Ich gebe alles, damit ich wieder spielen kann», sagte er.

    HOLGER BADSTUBER (22/9): Bei Bayern zeigt die Formkurve nach unten. Löw hält dennoch an dem Youngster fest. Er ist der einzige Kandidat, der bislang links in der Innenverteidigung und auf der Außenbahn eingesetzt wurde. In den Pflichtspielen nach der WM immer dabei.

    JÉROME BOATENG (22/13): Wie Arne Friedrich eigentlich ein «Rechter». Half aber schon bei der WM außen links aus, als Badstuber schwächelte. Im Millionen-Ensemble von Manchester City konnte sich der gebürtige Berliner noch nicht zur Stammkraft entwickeln.

    ARNE FRIEDRICH (31/79): Das WM-Modell. In Südafrika spielte der gelernte Rechte in der linken Zentrale - mit Erfolg. Langfristig dürfte Löw aber auf ein «Original» setzen. Dem nach der WM verletzten Friedrich bliebe damit die Rolle der Alternative für beide Seiten.

    MATS HUMMELS (22/3): Der Dortmunder schwimmt mit dem BVB auf der Erfolgswelle. Viele erwarteten ihn schon gegen Italien in der Startelf. Er wurde aber nur eingewechselt. «Bislang lief es für mich gut. Ich hoffe, dass ich mich weiter empfehlen kann», sagte er.

    MARCEL SCHMELZER (23/1): Beim Länderspieldebüt in Schweden (0:0) war dem klassischen «Linken» die Nervosität deutlich anzumerken. In Dortmund zeigt er weniger Respekt und hat sich als Nachfolger von Dede zu einem Leistungsträger entwickelt.

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