Archivierter Artikel vom 03.02.2011, 13:00 Uhr

Lösbare Aufgaben für Junioren auf dem Weg zur EM

Nyon (dpa). Die deutschen U-21-Fußballer stehen auf dem Weg zur EM-Endrunde 2013 in Israel vor lösbaren Qualifikationsaufgaben.

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Die Mannschaft von Trainer Rainer Adrion trifft in der Gruppe 1 auf Griechenland, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina, Zypern und San Marino. Dies ergab die Auslosung in der UEFA-Zentrale in Nyon.

In den zehn Gruppen qualifizieren sich die Gruppensieger und die vier besten Zweiten für die direkten Playoff-Spiele zur EM-Endrunde. Gastgeber Israel hat bereits einen der acht Startplätze sicher. Für die EM-Endrunde 2011 in Dänemark konnte sich die DFB-Elf als Titelverteidiger nicht qualifizieren.

«Wir können von der Papierform her zufrieden sein. Allerdings wollen wir die Lehren aus der vergangenen Qualifikation ziehen», sagte Adrion bei der Auslosung in Nyon. «Wir werden keinen Gegner unterschätzen. Griechenland hat sich in der vergangenen Qualifikationsrunde vor England und Portugal durchgesetzt. Weißrussland hat an der Endrunde 2009 teilgenommen und sich auch für 2011 qualifiziert. Das zeigt die Qualität der Gegner», meinte Adrion. «Wir werden uns nun zielstrebig auf diese Aufgaben vorbereiten. Unser Ziel ist es, die Endrunde zu erreichen», sagte der DFB-Coach.

Somit bekommt das erste Testspiel des Jahres am nächsten Mittwoch für das Adrion-Team schon eine besondere Note. Die DFB-Elf trifft in Athen auf Griechenland. Am 10. August steht zudem eine weitere Vorbereitungspartie gegen Zypern an. San Marino war bereits Gegner in der letzten EM-Qualifikation und hatte beim 0:6 und 0:11 wenig entgegenzusetzen. Auf Weißrussland traf die deutsche U 21 zuletzt 2009. Damals erreichte das DFB-Team in einem Test nur ein 1:1.

Da Deutschland in einer von zwei Sechsergruppen spielt, werden in der Berechnung der besten Gruppenzweiten die Ergebnisse gegen den Tabellenletzten gestrichen. Der erste Doppelspieltag für die Junioren steht voraussichtlich am 2. und 6. September an.