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    Leipzig rettet Platz zwei – Heidenheim vor Aufstieg

    Das Rennen um Platz zwei in der 3. Fußball-Liga spitzt sich weiter zu. RasenBallsport Leipzig verteidigte den direkten Aufstiegsrang durch ein glückliches 3:3 bei Borussia Dortmund II.

    Leipzig hat damit noch einen Punkt Vorsprung vor Darmstadt 98. Die Sachsen lagen schon 1:3 zurück, kamen aber in den letzten zehn Minuten noch zum Ausgleich.

    Darmstadt gewann 1:0 gegen Wacker Burghausen. Damit blieben die Lilien zum 17. Mal in Serie ungeschlagen und sicherten sich zudem zumindest die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. «Wir wollen jetzt Leipzig, den wirtschaftlichen Krösus der Liga, ein bisschen ärgern», sagte Coach Dirk Schuster mit Blick auf das anstehende Top-Spiel in einer Woche. Spitzenreiter Heidenheim liegt durch das 3:0 gegen Holstein Kiel weiter acht Punkte vor Leipzig und neun vor Darmstadt.

    Der Aufstieg ist für den VfL Osnabrück kein Thema mehr, jetzt wollen sich die Niedersachsen um jeden Preis für den DFB-Pokal qualifizieren. Den nötigen Platz vier hat der Traditionsclub nach dem 3:0 gegen den VfB Stuttgart II fest im Blick. Die über 100 000 Euro, die in der ersten Pokalrunde locken, würden zur Entspannung der schwierigen Finanzlage beitragen. «Jetzt haben wir den vierten Platz und werden ihn nicht mehr hergeben», sagte VfL-Mittelfeldspieler Nico Feldhahn.

    In Osnabrück ist trotz der mal wieder wirtschaftlich schwierigen Situation der Optimismus spürbar. «Wir haben hier etwas aufgebaut, und ich wünsche mir, dass die Spieler wissen, was sie an diesem Verein und diesem Publikum haben und sich zu unserem Weg bekennen», sagte Trainer Maik Walpurgis.

    Ernüchterung herrschte indes beim SV Wehen Wiesbaden. Das 0:3 bei Jahn Regensburg mit dem Absturz auf Rang sechs war ein weiterer Rückschlag, nachdem das Team von Trainer Marc Kienle bei Kickers Offenbach mit 0:1 aus dem Hessenpokal ausgeschieden war. «Wir hatten körperlich wegen dem Dienstagspiel Probleme. Mein Team war auch geistig nicht auf dem Platz», grantelte Kienle.

    Etwas gelassener sieht man das Ringen um Platz vier bei den Stuttgarter Kickers. «Wir haben unsere primären Ziele, den Nichtabstieg und den Einzug in den DFB-Pokal erreicht. Deshalb will ich die Jungs nicht schon wieder mit Zielen nerven», sagte Coach Horst Steffen. Als baden-württembergischer Landespokalfinalist gegen den vor dem Aufstieg stehenden Spitzenreiter 1. FC Heidenheim sind die Schwaben unabhängig von Rang vier im DFB-Pokal dabei. Dennoch tat das 2:0 gegen den MSV Duisburg gut. Die Zebras haben sich hingegen von Rang vier entfernt, stehen aber im niederrheinischen Landescupfinale und können dort auf den DFB-Pokal hoffen.

    Im Abstiegskampf setzte die SpVgg Unterhaching mit dem 2:0 gegen die SV Elversberg ein wichtiges Zeichen. Es war der erste Sieg nach elf Spielen für die Mannschaft von Christian Ziege. Elversbergs Coach Dietmar Hirsch sprach von «kollektivem Versagen. So zu verlieren, empfinde ich gegenüber den Fans als respektlos.» Elversberg fiel hinter Unterhaching zurück und steht als 18. auf einem Abstiegsrang.

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