Archivierter Artikel vom 08.08.2010, 06:04 Uhr

Land unter an Grenze zu Polen

Görlitz (dpa). Hochwasser-Katastrophe an der Grenze zu Polen: Nach starken Regenfällen ist die Neiße in Sachsen stark angeschwollen. Weil außerdem ein Damm in Polen brach, stieg der Pegel des Flusses in der Nacht rasend schnell an. Er kletterte um vier Meter und erreichte fast die 7-Meter-Marke. Entlang der Neiße, aber auch im Gebirge mussten viele Menschen ihre Häuser verlassen. In Teilen des Landkreises Görlitz und der Sächsischen Schweiz wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Durch das Hochwasser kamen im Erzgebirge und in Polen bislang mindestens vier Menschen ums Leben.