Archivierter Artikel vom 29.08.2011, 19:20 Uhr
Wiesbaden

Länder vereinbaren gemeinsame Fußfesselüberwachung

Bei der Überwachung gefährlicher Ex-Straftäter durch elektronische Fußfesseln arbeiten die Länder zusammen. Einem Staatsvertrag traten nach Hessen und Bayern nun auch Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern bei. Andere Länder wollen folgen. Die Überwachungsstelle der Länder soll Anfang 2012 in Bad Vilbel bei Frankfurt den Betrieb aufnehmen und bis zu 500 Ex-Straftäter überwachen können. Die jährlichen Betriebskosten werden auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt.