Archivierter Artikel vom 23.08.2021, 12:07 Uhr

Laden mit Bremsenergie – Ford-Ladeinfrastrukturprojekt MuLi

Akkus aus E-Fahrzeugen werden irgendwann ausgemustert. Zum Wegwerfen sind sie aber viel zu schade.

Ford testet in Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) sowie dem Energieanbieter RheinEnergie die Möglich
Ford testet in Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) sowie dem Energieanbieter RheinEnergie die Möglichkeit, gebrauchte Hochleistungsbatterien aus E-Fahrzeugen als Zwischenspeicher für die Bremsenergierekuperation der Stadtbahnen zu nutzen

Die Ladestation verfügt über sechs Batterie-Stacks aus gebrauchten Akkus von E-Fahrzeugen, die zusammen eine Speicherkap
Die Ladestation verfügt über sechs Batterie-Stacks aus gebrauchten Akkus von E-Fahrzeugen, die zusammen eine Speicherkapazität von 300 kWh aufweisen

SP-X/Köln. Ford testet in Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) sowie dem Energieanbieter RheinEnergie die Möglichkeit, gebrauchte Hochleistungsbatterien aus E-Fahrzeugen als Zwischenspeicher für die Bremsenergierekuperation der Stadtbahnen zu nutzen. Diese Energie soll genutzt werden, um batterieelektrische Busse der KVB und E-Fahrzeuge zu laden.

Das Projekt MuLi (Multimodale Lademodul-Integration) umfasst eine Ladestation, einen Lademast für E-Busse und zwei Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Die Ladestation verfügt über sechs Batterie-Stacks aus gebrauchten Akkus von E-Fahrzeugen, die zusammen eine Speicherkapazität von 300 kWh aufweisen. Größere Speichereinheiten sollen folgen.

Das Projekt soll Erkenntnisse bringen, ob der Aufbau weiterer solcher Stationen sinnvoll ist und als Baustein für die Verbesserung der Ladeinfrastruktur dienen kann.

Elfriede Munsch/SP-X