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    Kritik: "Zeus und Roxanne" - Rührende Tiergeschichte mit schlichter Handlung

    Frankfurt/M (AP) Gewiefte Hollywood-Produzenten wissen das genau: Kinogänger lieben Hunde, von Delphinen sind sie begeistert. Also was lag näher, als endlich eine Leinwandgeschichte spinnen zu lassen mit einem süßen Vierbeiner und einem ebenso ans Herz gehenden Meeresartisten in den Hauptrollen? Dazu noch einige Schauspieler aus der zweiten Reihe wie der männliche Steve Guttenberg und die patente Kathleen Quinlan, ferner reizende Kinder - und schon fertig war "Zeus und Roxanne". Der Tierfilm für die ganze Familie läuft am 10. Juli in den deutschen Kinos an.

    Zeus, das ist eine putzmuntere Hundepersönlichkeit, die man einfach ins Herz schließen muß. Eines Tages wagt sich der Naseweis als blinder Passagier auf einem Boot tollkühn aufs offene Meer hinaus, fällt ins Wasser und wird schon von den beutegierigen Haien als unverhoffter Leckerbissen ins Visier genommen. Doch in allerletzter Sekunde rettet ihn das verspielte Delphinmädchen Roxanne vor dem sicheren Tod und pflügt mit dem pudelnassen Vierbeiner auf dem Rücken davon - der spektakuläre Beginn einer ganz und gar ungewöhnlichen Freundschaft.

    Natürlich muß diese von Drehbuchautor Tom Benedek noch auf die Probe gestellt werden. Und natürlich gibt es auch einen menschlichen Bösewicht, diesmal namens Dr. Carver. Der ist Chef der reizenden Meeresbiologin Mary Beth, verkörpert von Quinlan. Und Carver wird zum erbitterten Rivalen um die Gunst der alleinerziehenden Mutter von zwei halbwüchsigen Töchtern. Sein Gegenspieler ist der verwitwete Musiker Terry, den Guttenberg als lockeren Typen zeigt. Terrys Hund Zeus begegnet nicht nur Roxanne, sondern bricht auch Bahn für die Liebesbeziehung zwischen Mary Beth und Terry.

    Das alles ist leichte Sommerkost, als Kulisse gibt es die schönen Grand Bahama Inseln zu bewundern. Weiße Traumstrände, Palmenidyll und türkisblaues Meer schmücken schließlich jede Handlung. Und der Drehort Freeport bot genau das, was die Filmemacher brauchten: Eine Delphin-Forschungsstation vor dem Hintergrund des offenen Ozeans. Für die Hauptdarstellerin Quinlan ein beglückendes Erlebnis: "Delphine sind so ehrlich, so liebesfähig und intelligent. Ich fühle, daß sie mit Sicherheit weiterentwickelt sind als wir." Wer sich davon überzeugen will, sollte sich bei "Zeus und Roxanne" ins Parkett setzen.

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