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Kritik: Wenn Regisseure zu weit zurück blicken:

Der italienische Regisseur Franco Zeffirelli ist ein älterer Herr von bald 77 Jahren. Da blickt man mehr zurück als nach vorne. Der gebürtige Florentiner hat eine respektable Lebensleistung vorzuweisen, unzählige Theater- und Opernaufführungen gehören ebenso dazu wie auch etliche Arbeiten fürs Kino. Stets war Zeffirelli für solides, in der Regel üppiges Kunsthandwerk gut. Nun wollte er in seinem neuen Streifen "Tee mit Mussolini" mehr wagen. Das ist misslungen.

Erzählt wird in dem knapp zweistündigen Film "eine Geschichte charmanten Ungehorsams". Was immer das sein mag, wir sehen jedenfalls Luca, unehelicher Sohn eines notorischen Schürzenjägers, heranwachsen zu einem hübschen jungen Mann. Der hat ...
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