Kritik: Viele Tote, aber keine Tragödie

Das kennt man zur Genüge: der zweite Film ist immer der schwerste, besonders dann, wenn der erste wie eine Bombe einschlug. Vor drei Jahren machte Carl Franklin mit One False Move Furore, einer sehr schwarzen Geschichte mit sehr schwarzem Humor und strahlend durchsichtigen Bildern. Franklins neuer Film Devil in a Blue Dress ist noch viel schwärzer, sowohl im Thema wie in den Bildern, und doch hat man nicht jenes noch immer nicht genau beschreibbare Gefühl von schwarzem Blues, das nun einmal zu einem richtigen film noir gehört wie der Sarkasmus zu einer ordentlichen Komödie.

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