herumgesprochen

Kritik: Versuch der Selbst-Therapie

Daß sich die letzten Filme des 62jährigen Woody Allen nicht im Garn, aber im Strickmuster ähneln, hat sich herumgesprochen. Doch in seinem neuem, ab 21. Mai in Deutschland anlaufenden Film „Harry außer sich“ treibt es das amerikanische Gag-Genie zu weit. Natürlich spielt der Film über einen kauzigen Romanschriftsteller in New York, natürlich versammeln sich um Woody Allen attraktive Frauen, natürlich kokettiert er mal wieder mit seinen eigenen Neurosen. Aber diesmal strapaziert der Meister den Kinosaal mit seinem egomanischen Getue und seiner Rolle als Opfer über alle Maßen.

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