Kritik: Verbitterte alte Frau und ein Straßenkind

Ein armer Waisenjunge bringt in einer abgestumpften alten Frau mütterliche Gefühle wieder zum Vorschein; das klingt nach rührender Weihnachtsgeschichte wie die vom „kleinen Lord“. Doch der brasilianische Film „Central Station“, der an Heiligabend in die deutschen Kinos kommt, ist gar nicht sentimental. Und dennoch läßt das im dokumentarischen Stil gedrehte Roadmovie mit dem neunjährigen Josue und der ehemaligen Lehrerin Dora viele Zuschauer am Ende tief bewegt zurück.

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