Kritik: Umstrittener Film über soziale Ursachen von Gewalt

Hamburg (dpa). Das Leben ist kein Kinderspiel. Es kann sogar, an manchen Orten dieser Welt, zum mörderischen Kampf werden. Und diese Orte liegen näher als man denken mag. Etwa in der „Cite“, den Vororten von Paris, wo seit Jahren schon Unruhen und Straßenkämpfe zwiwchen der Polizei und einer desillusionierten Jugend Schlagzeilen machen. „Die Medien aber“, sagt Regisseur Mathieu Kassovitz (28), „gehen nicht auf Lösungssuche, sie schlachten nur die gewinnträchtigen Themen Angst und Gewalt aus.“ Er selbst ist einen anderen Weg gegangen. Sein Film „Hass“, in Frankreich von über zwei Millionen Besuchern gesehen, ist ein schonungsloser wie auch ohnmächtiger Blick auf den Status quo.

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