Kritik: Travolta und Cage „im Körper des Feindes“

Wie bereits in dem ebenfalls vor allem an den Kinokassen erfolgreichen, inhaltlich jedoch eher einer Bruchlandung gleichenden Film „Con Air“ kann Cage auch im neuesten Werk seinen durchtrainierten Oberkörper auf die Leinwand bringen. Gesicht und Muskeln leiht er in dem US-Erfolg sowohl dem gewohnt Guten als auch dem Bösen: Als (zunächst) psychopathischer Terrorist wird Cage gleich in den Anfangsminuten von einem besessenen FBI-Agenten (zunächst Travolta) ins Koma befördert. Um weiter in den Kreis der Terrorbande eindringen zu können, muß sich Travolta als Cage ausgeben, wechselt zunächst nur das Gesicht und schließlich im Laufe des Films auch die Charakterzüge. Cage widerum erwacht unvorhergesehen aus dem Koma, leiht sich das konservierte Travolta-Gesicht und macht sich auf die Jagd nach seinem langjährigen Rivalen.

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