versperrt

Kritik: „Total Eclipse“

Der Blick von einem fahrenden Schiff auf eine entfernt gelegene Insel wird immer wieder durch ein im Wind flatterndes Segel versperrt. Ein Symbol für das unglückliche Leben des genialischen Dichters Arthur Rimbaud, das im Jahre 1891 nach nur 37 Jahren durch einen Tumor am Knie ein jähes Ende findet. Die Insel der Glückseligkeit in weiter Ferne, die Reise dahin beschwerlich und voller Schwankungen, der Blick zum Ziel getrübt von den Widerständen des alltäglichen Lebens. Ein eigentlich schönes Bild, das die polnische Regisseurin Agnieszka Holland leitmotivisch für ihren neuesten Film „Total Eclipse“ ausgewählt hat.

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