Kritik: Tom DiCillos Blick auf kleine Lügen und große Illusionen

Wenn nichts ist, wie es scheint, aber alle dem schönen Schein huldigen, ist man mitten drin in der Film- und Modebranche von New York. Joe hält sich für einen begnadeten, vorübergehend noch verkannten Schauspieler, der sich als Kellner sein Geld verdienen muß; seine Freundin Mary schminkt verprügelte Models für Werbeaufnahmen; Bob geht nur deshalb mit Blondinen ins Bett, um festzustellen, ob sie wirklich naturblond sind; Sahara sucht Liebe und Sinn, gerät aber nur an brutale Knaben; Tina spielt Madonna und ist doch nur Tina. Das ist das Personal von Tom DiCillos intelligentem Filmvergnügen „Echt blond“, das am 23. Juli anläuft.

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