diesem "Unhold"

Kritik: Schlöndorffs „Unhold“

Hamburg (dpa) – Es wird einem unheimlich bei diesem „Unhold“. Volker Schlöndorff hat einen Film gedreht, der provozierend deutsch ist: Die in einer mittelalterlichen Ritterburg in Ostpreußen heranwachsende Nazi-Elite strahlt um die Wette. Am Himmel dräunen dramatische Wolkenberge, Wagner und Volkslieder ertönen, der Wald ist voller nordischer Mythen und Sagengestalten. Eine davon ist der „Erlkönig“, den Schlöndorff als „Unhold“ mit einem großen John Malkovich in der Titelrolle aus der Romanvorlage des Franzosen Michel Tournier wiedererweckt hat. Am 12. September läuft das Epos, das jüngst erst bei der Biennale in Venedig positiv aufgenommen wurde, in den deutschen Kinos an.

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