Kritik: Regiedebüt mit Porträt eines Losers – „Trees Lounge“

Frankfurt/M (AP) In „Trees Lounge“, einer jener abgetakelten Kleinstadtkneipen, wo sich traurige Gestalten schon tagsüber am Bierglas festhalten, ist auch der Automechaniker Tommy Basilio Stammgast. Grund zum Trinken hat er genug: Sein Boß hat ihn vor die Tür gesetzt, weil er 1.500 Dollar aus der Betriebskasse verzockt hat, und ihm die Freundin ausgespannt. Den Loser, der seine mißliche Lage großmäulig überspielt, mimt Steve Buscemi, der mit seinen Variationen schräger Vögel unter der Regie von Jim Jarmusch, Joel Coen (zuletzt in „Fargo“) oder Quentin Tarantino („Pulp Fiction“) mittlerweile Kultstatus erreicht hat.

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