Kritik: „Nenette und Boni“: Eine Geschichte von Tagträumen

Frankfurt/Main – Boni Pavone arbeitet als Pizzabäcker im Hafen von Marseille. Der junge, schlanke Mann scheint seine Umwelt kaum wahrzunehmen, so leblos und undurchdringlich ist sein Blick. Er lebt isoliert in seiner stillen Wohnung, wo er seinem eintönigen Alltag in schwüle Phantasien entflieht. Eines Tages taucht seine 15jährige Schwester Vanessa, genannt Nenette, bei ihm auf. Sie ist schwanger und aus dem Internat ausgerissen. Die französische Regisseurin Claire Denis erzählt von „Nenette Boni“ in Bildern, die Realität und Traumwelt kunstvoll verweben und den Hintergrund der Familiengeschichte im Unklaren läßt.

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