Kritik: Neil Jordans Meisterwerk „Butcher Boy – Der Schlächter-Bursche“

Der zwölfjährige Francie Brady, ein rothaariger und gewitzter Junge, hat es nicht leicht in der engstirnigen irischen Provinzstadt der 60er Jahre: Der Vater ist ein stadtbekannter Säufer, die Mutter muß immer wieder in die Nervenheilanstalt eingeliefert werden. Aber Francie hat einen guten Freund namens Joe, mit dem er sich in Phantasiewelten flüchten kann. Und der schon früh von seinen kaputten Eltern aus sorgloser Kindheit gerissene Junge hat auch eine Todfeindin, die aufgeblasene Mrs. Nugent, die offenbar nur in die Stadt gezogen ist, um die Bradys endgültig zu zerstören.

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